Schachklub Schwäbisch Hall

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:


01.05.2016Saisonfinale in Bremen
(Frank Zeller)


Unsere erste Herren vor dem Weserstadion

Die Bundesligasaison 2015/16 ist beendet. Sie war eine der spannendsten seit langem, insbesondere weil Solingen den Dauermeister Baden-Baden knapp übertrumpfen konnte. Wir Haller mischten von Anfang an kräftig in der Spitzengruppe mit, im direkten Vergleich mit den beiden Supermannschaften war uns Caissa indes nicht hold: Beide Matches gingen knapp mit 3,5:4,5 verloren. 


27.04.2016Niederlage gegen starke Bremer – wieder Vierter!
(Kurzbericht von Frank Zeller)


Unser Tigran (r.) gegen den Bremer Matthias Blübaum

Zu gern hätten wir in den Businesslogen des Bremer Weserstadions eine Erfolgsgeschichte schreiben wollen, doch es hat nicht sollen sein: Der nominell favorisierte Gastgeber war uns zumindest an diesem 23. April 2016 in allen Belangen überlegen. Bei der 2:6-Niederlage waren zwar einige Chancen vorhanden, um das Ergebnis enger zu gestalten, doch die drei Weißpartien, in denen was drin war, drifteten in der Zeitnotphase in die falsche Richtung. Bremen erwies sich jedenfalls als guter Gastgeber und als starkes, erfahrenes Team. Mannschaftliche Geschlossenheit ist schon optisch durch die grün-weißen Fußballtrikots der Werderaner gewährleistet. Wir gratulieren!

Immerhin war uns der vierte Platz wie im Vorjahr bereits sicher, das abschließende Saisonspiel gegen die scheidenden Emsdettener endete noch mit einem versöhnlichen 4:4. Hall hat seine Leistung des Vorjahres bestätigt und wiederum Akzente in der höchsten Deutschen Liga setzen können. Ausführlicher Bericht folgt, hier noch der Artikel im Haller Tagblatt. 


21.04.2016: Saisonfinale im Bremer Weserstadion
(Vorbericht von Frank Zeller)


Li Chao wird sicher nicht in Bremen dabei sein. Er darf gerade in Stavanger sein erstes Superturnier 
spielen – dafür verschob er sogar seine Hochzeit! Er schlägt sich bislang ganz gut, 
heute gelang ihm gegen Aronjan sein drittes Remis im dritten Spiel; obendrein hat er heute auch noch Geburtstag!  

Am Wochenende geht die Bundesliga in ihre letzten Runden. Kann Solingen seinen Vorsprung über die Ziellinie retten? Baden-Baden wird voraussichtlich die abschließenden Spiele gewinnen, während Solingen mit Hockenheim erst mal einen schweren Gegner überwinden muss.

Sehr spannend ist auch die Ausgangssituation in den Businesslogen des Bremer Weserstadions: Hier kämpfen am Samstag der Gastgeber und Schwäbisch Hall um den dritten Rang. Bremen reicht dabei ein 4:4-Unentschieden, doch die Haller Bundesligatruppe wird sicherlich alles tun, um noch aufs Treppchen zu kommen. Vierter waren sie bereits in der Vorsaison, diesen Platz haben sie nun ziemlich sicher. Das Sahnehäubchen wäre freilich noch ein Sieg über die traditionsreichen Hanseaten! Hier der Vorbericht des Haller Tagblatts.


17.04.2016: Ersatzgestärkt zur Meisterschaft
(Mario Meinel)


 Unsere vierte Mannschaft ist in einem Herzschlagfinale Meister in der A-Klasse geworden

Mit drei Spielern aus der fünften Mannschaft trat die Vierte zum entscheidenden Spiel um den Aufstieg an. Captain Pulwer wusste um die Euphorie der Spieler aus der Fünften und baute auf ihre Stärken!

Tamaz Khanukov gewann kampflos, da sein Gegner eine Stunde zu spät zum Spiel erschien. Wie immer war Brait Lelumees eine Bank: Ein kleiner Vorteil reichte ihm zum Sieg! Alex Schmidt konnte das Fehlopfer seines Gegners zum Vorteil nutzen. Er gewann anschließend die Dame und setzte seinen überforderten Gegner schachmatt!

Einen schweren Stand hatte Cesare Rebellato, denn seine Stellung war eigentlich sturmreif. Doch dann nutzte er eine Ungenauigkeit seines Gegners zum einzügigen Matt! Captain Joachim Pulwer lehnte das Remisangebot seiner Gegnerin ab. Er hatte eine sehr gute Endspielposition, machte einen klassischen Fehlzug und verlor!

Saul Cabrera spielte heute viel zu kompliziert. Er hatte einige gute Möglichkeiten, seine Stellung zu verbessern, verpasste diese aber und ging in Zeitnot k. o. Im dritten Frühling befindet sich zur Zeit unser Harry Hoffmann (Jahrgang 1938). Er hatte die deutlich besseren Ideen und gewann gegen seinen überforderten Gegner mit schnellen, starken Zügen.

Siegfried Wallisch ließ im Endspiel seinen Bauern laufen und dieser führte dann zum Erfolg. Endstand 6:2 und das bedeutete knapp doch noch die Meisterschaft! Ich freue mich, dass ich ebenfalls ein Teil des Teams war und einen kleinen Teil zur Meisterschaft beitragen konnte.


14.04.2016: Erste Herren unterliegt Baden-Baden knapp
(Frank Zeller)


Drei unserer Schwarzspieler in einer Reihe: Viktor, Matthieu und Anthony
 
Schwäbisch Hall gegen Baden-Baden, das war in der Vorsaison der Knaller, ein Höhepunkt nicht nur für uns. Auch die Neuauflage am letzten Wochenende in Baden-Baden gehört zur Kategorie "besondere Momente". Der Kristallsaal im Kulturhaus LA8 bot das passende Ambiente zu einem Bundesliga-Spitzenspiel, in dem der Schnitt aller beteiligten Protagonisten deutlich über 2650 lag (der Achter des Hausherren reichte gar an die 2700 ran). weiterlesen…
Hier noch der Bericht des Haller Tagblatts.


12.04.2016: Schachdamen Dritter bei Sportlerwahl
(Thomas Marschner)


Thomas, Jana, Katka und Mario mit Urkunde und Preis

Unsere Damenmannschaft hat als zweimaliger deutscher Vizemeister den dritten Platz bei der Sportlerwahl belegt, die jährlich von den Lesern des Haller Tagblatts durchgeführt wird. Die Gewinner in den einzelnen Kategorien Sportlerin, Sportler und Mannschaft wurden beim 43. Sportlerball des Sportkreises Schwäbisch Hall in Ilshofen bekanntgegeben und geehrt. Die Farben der Damen wurden von den Geschwistern Zpevakova vertreten, die aus Uherský Brod angereist waren. Für den Schachverein waren Mario Meinel in Begleitung von Frau Martina, Volkmar Frank und Thomas Marschner vertreten. Hier geht es zum Artikel des Haller Tagblatts und hier zur Fotostrecke.


10.04.2016: SF Schwaigern 2 gegen Hall 5 endet 4:4
(Mario Meinel)

Unter schlechten Voraussetzungen begann das letzte Match der Saison in Schwaigern, denn mit zwei Mann weniger stand es nicht gerade unter einem günstigen Stern. Aber der Reihe nach: Volker Schwindowski hatte nicht seinen besten Tag, seine Gegnerin sah alles und es stand 3:0 für Schwaigern.

Brait Lelumees überrollte in gewohnter Manier seinen Gegner in der Eröffnung und gewann souverän. Eugen Heinold wehrte sich tapfer, tauschte falsch ab, kam in Nachteil und verlor nach hartem Kampf seine Partie. 4:1.

Benedikt Meinel war am heutigen Tag seinem Gegner überlegen und opferte die Dame. Stephen Bentzin gab sofort auf, da das Grundlinienmatt im nächsten Zug nicht mehr abzuwenden war. 4:2.

Mario Meinel und Lucas Hermann hatten jeweils alle Spiele in dieser Klasse gewonnen. Wer würde der Bessere sein? Es entwickelte sich eine Partie, die Möglichkeiten für beide Seiten bot! Mario und Lucas spielten sehr aggressiv nach vorne, aber Mario hatte im entscheidenden Moment die besseren Nerven und setzte seinen Gegner matt. 3:4.

Harry Hoffmann drückte seinen Gegner in die Defensive, gewann zuerst einen Bauern und dann zum Entsetzen des Gegners die Dame. Endstand: 4:4.

Die 5. Mannschaft hat in der abgelaufenen Saison nur ein Spiel verloren und ist verdient als Zweiter in die A-Klasse aufgestiegen.


08.04.2016: Bundesliga-Spitzenspiel beim Meister Baden-Baden
(Alex Schmidt)

So wird er auch am Wochenende wieder aussehen, der Spiegelsaal, wenn das Match 
zwischen den Hausherren und den Hallern angepfiffen wird (Foto: Bosert)

Hier der Vorbericht von Frank Zeller zum anstehenden Bundesliga-Wochendene und hier der Vorbericht des Haller Tagblatts.


21.03.2016: Fehler in der Zeitnotphase
(Thomas Marschner)


Alina Kashlinskaya (rechts) bei ihrer Partie gegen die Hamburgerin Monika Socko, 
die nach einem Fehler die gewonnen geglaubte Partie noch verlor

Es hat nicht ganz gereicht. Nach einem äußerst spannenden Finale, das eine Werbung für das Frauenschach war, fehlten den Damen des SK Schwäbisch Hall für die deutsche Meisterschaft ganze 1,5 Brettpunkte.


13.03.2016Die Sensation ist perfekt – Hall 5 steigt auf
(Mario Meinel)

Die Fünfte ist in der A-Klasse angekommen. Ein 7:1-Kantersieg gegen HN-Biberach 3 und die gleichzeitige Niederlage der ersten Mannschaft des TSV Schwaigern brachte für die sympathische Truppe die Entscheidung.

Das Team wuchs unter dem Einfluss der Topscorer Brait Lelumees und Mario Meinel regelrecht über sich hinaus. In vier Jahren führte der Weg dieses Fun-Teams von der D-Klasse in die A-Klasse. Dieser Mannschaft merkt man Spaß und Freude am Schachsport regelrecht an. Jeder kämpft für jeden und leidet mit, wenn der andere schlecht steht – ein gewachsenes Team.
 
Diesmal machte Brait Lelumees den Anfang und war seiner Gegnerin in der Spielanlage völlig überlegen. 1:0. Johannes van Bergen überspielte seinen jungen Gegner und setzte ihn matt. Mario Meinel nahm seiner Gegnerin im Mittelspiel drei Bauern ab und führte die Partie zum Sieg. 3:0 für SK SHA 5.

Benedikt Meinel war während des Spiels immer im Nachteil und verlor zum Entsetzen des Autors (und seines Vaters in Personalunion) die Qualität. Doch Beni steckte nicht auf, konnte die Qualität zurückgewinnen und den jungen Gegner zum Remis zwingen. Harry Hoffmann (Jahrgang 1938) gewann völlig verdient und sorgte für den entscheidenen Punkt.

Volkmar Frank (der Neue) stand auf verlorenem Posten, schaffte es aber irgendwie die Partie zu drehen und gewann zur Verblüffung aller doch noch! Alex Schmidt einigte sich dann nach hartem Kampf auf Remis mit seinem jugendlichen Gegner. 6:1. Viktor Köhlich, frisch aus Hamburg gekommen, tat sich lange Zeit schwer. Doch Viktor holte sich schneller eine Dame als sein junger Gegner und gewann dadurch doch noch seine Partie.

Mein Dank gilt Captain Volker Schwindowski, der mit norddeutscher Ruhe dieses Team zu einer Einheit zusammenschweißte und zum Aufstieg führte!


06.03.2016: Die Nerven liegen blank  TSV Willsbach 3 und Hall 4 trennen sich unentschieden
(Mario Meinel)


Severin konnte seine Partie gewinnen

Bei einem Sieg gegen Willsbach wäre unsere Vierte aufgestiegen. Dementsprechend wurde die Mannschaft an den hinteren drei Brettern verstärkt. Diese Taktik schien auch aufzugehen. Mario Meinel gewann nach fünf Zügen die gegnerische Dame und nach einer Stunde die Partie. Brait Lelumees überspielte seinen Gegner in der sizilianischen Verteidigung und gewann. Die Vierte führte 2:0 und es sah nach einem souveränen Sieg aus.

Doch dann schlug das Pendel zurück. Rolf-Peter Pogan merkte man die fehlende Spielpraxis an, es unterlief ihm im Mittelspiel eine Ungenauigkeit, die ihn das Spiel kostete. Urgestein Cesare Rebellato hatte nicht seinen besten Tag und ging Schachmatt. Captain Joachim Pulwer hatte Glück, dass sein Gegner beim Abtausch den Sack nicht zumachte. Mit fünf Bauern gegen Turm und zwei Bauern spielte Joachim einige geniale Züge. Den Sieg vor Augen machte er den falschen Zug und verlor zum Entsetzen des Autors das Spiel. 2:3!

Severin Bühler (dreizehn Jahre jung) war seinem Gegner in der Spielführung klar überlegen und gewann durch eine feine Kombination. Sigi Wallisch hatte seinen Gegner klar im Griff. Dem Gegner unterlief dann noch ein Fehler, der ihn die Partie kostete. 4:3 für die Vierte! Tamaz Khanukov hatte die Anweisung seine Partie remis zu halten. Er wollte unbedingt gewinnen, lief zum Entsetzen seiner Teamkollegen in einen tödlichen Konter und verlor. 4:4!

Jetzt muss die Vierte am letzten Spieltag gegen Heilbronn 3 unbedingt unentschieden spielen oder sogar gewinnen, um den zweiten Platz zu schaffen, der zum Aufstieg berechtigt.


29.02.2016: Drama in Deizisau
(Thomas Marschner)


Die letzte Partie bringt die Entscheidung

Schwäbisch Hall hat nach dem Unentschieden gegen Friedberg am Sonntag Bad Königshofen 3,5:2,5 geschlagen. Damit herrscht vor der letzten Doppelrunde in der Frauenbundesliga weiter Hochspannung: Baden-Baden, Hamburg und Schwäbisch Hall stehen punktgleich an der Tabellenspitze, einen Punkt dahinter Bad Königshofen, und in der letzten Runde trifft Baden-Baden auf Bad Königshofen und Hamburg auf Schwäbisch Hall.


26.02.2016: Spitzenspiele enden mit Unentschieden
(Frank Zeller)



Die Jungs von der Prager Connection: Peter Michalik (l) gewinnt das Turmendspiel gegen Rainer Buhmann und sichert so das 4:4

Hier geht es zum PDF mit dem Bericht vom zweiten Bundesligawochenende in Erfurt.



26.02.2016Showdown in der Frauenbundesliga
(Alex Schmidt)

Am Sonntag steht die für die deutsche Meisterschaft vielleicht vorentscheidende Begegnung gegen Tabellenführer Bad Königshofen an. Hier der Vorbericht im Haller Tagblatt.


22.02.2016Die Fünfte träumt vom Aufstieg  4:4 gegen TSV Schwaigern 1
(Mario Meinel)

Mit dem letzten Aufgebot reiste das Funteam zum direkten Konkurrenten um den Aufstieg. Auf dem Parkplatz schwörte Mario Meinel die Truppe mental ein. Nach der Eröffnungsphase standen sieben Bretter besser oder gleich.

Den ersten Punkt holte Mario Meinel gegen seinen völlig überforderten Gegner nach einer Stunde. Volker Schwindowski überrannte seinen Gegner in der Stonewall-Eröffnung. Somit stand es zur Verblüffung der Gegner nach 90 Minuten 2:0!

Dann verlor Neuling Volkmar Frank in besserer Stellung den Überblick und die Partie. Abdelhamid Bouidia tauschte in gleicher Stellung falsch ab, kam in Nachteil und musste aufgeben. Brait Lelumees zeigte am ersten Brett wieder einmal seinem Gegner die Grenzen auf und gewann souverän. Über die Partie von Eugen Heinold hängen wir den Mantel des Schweigens.

Beim Stande von 3:3 kämpften noch Harry Hoffmann und Benedikt Meinel. Harry Hoffmann klar im Vorteil, übersah aber zum Schreckens des Autors dieses Berichtes ein Matt in vier Zügen. Diese Partie endete trotz aller Gewinnversuche von Harry unentschieden.

Benedikt Meinel spielte die Partie seines Lebens. Der Gegner Johann Bogert, 500 DWZ-Punkte besser als Beni, musste alles Können aufbieten, um diese Partie im Gleichgewicht zu halten. Es drohten hüben und drüben jede Menge Opfer, Fallen und Dauerschachs. Beni schaffte es, seine Stellung immer mehr zu verbessern und bot im richtigen Augenblick das Remis an. Der entnervte Gegner nahm dieses im Turmendspiel bei leicht besserer Stellung von Benedikt an.

Mit dem 4:4 kann die Fünfte aus eigener Hand den Aufstieg schaffen – das käme einer Sensation gleich.


18.02.2016Von Zürich über Graz nach Erfurt
(Frank Zeller)

Schlechte Form, aber dennoch können sie beide lächeln: Aronjan und Giri im
direkten Duell, aufgenommen kürzlich in Zürich (Bild: David Llada)

Wird die Bundesliga am Wochenende entschieden? Der Höhepunkt der Saison steht an, das Gipfeltreffen der erwartungsgemäß stärksten Teams der Liga: Baden-Baden gegen Solingen! Das Schlagerspiel wird in München über die Bühne gehen; Bayern München ist der Reisepartner von Baden-Baden. Man kann davon ausgehen, dass die Kontrahenten mit dem stärkstmöglichen Achter an die Bretter gehen werden. Spannend dabei die Frage, ob Anish Giri zu seinem ersten Einsatz für sein neues Bundesligateam Solingen machen wird. Am Montag weilte er noch in Zürich bei den diesjährigen Zurich Challenge, konnte dabei aber schachlich nicht brillieren.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü